
UV-A Licht mit 365- 405 nm
Vielseitige Lichttechnologie für Photopolymerisation und UV-Aushärtung
UV-Strahlung liegt im langwelligen UV-Spektrum. Sie ist deutlich näher am sichtbaren Licht als UV-C und wirkt nicht primär keimtötend, sondern indirekt auf Materialien, Chemikalien und photochemische Prozesse.
Diese Wellenlängen 365 nm, 375 nm, 385 nm, 395 nm und 405 nm werden häufig genutzt, um lichtempfindliche Substanzen zu aktivieren, Kunststoffe zu härten, Klebstoffe auszuhärten oder als Anregungsquelle in der Fluoreszenzspektroskopie und Sensorik. Sie bieten eine sichere Alternative zu kurzwelligem UV-C, da sie geringere DNA-Absorption haben und daher biologisch weniger schädlich sind, wenn Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.
Typischer Wirkmechanismus:
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Photochemische Aktivierung von Photoinitiatoren
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Polymerisation von Harzen und Lacken
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Fluoreszenz-Anregung für Sensorik, Detektion und Inspektion
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Möglichkeit der Materialprüfung und Spurensuche
UV-A Licht wird deshalb in vielen industriellen, wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen eingesetzt, die keine primäre Desinfektion erfordern, sondern kontrollierte photochemische Reaktionen.
Typische Anwendungsfelder sind die Materialhärtung, Materialprüfung, Inspektionen und medizinische Anwendungen


TYPISCHES ANWENDUNGSFELD
Polymerisation und Materialhärtung
UV-A-Strahlung ist besonders geeignet für die Härtung lichtempfindlicher Kunststoffe, Lacke und Klebstoffe.
Durch die optimale Absorption von Photoinitiatoren in diesem Spektrum werden Polymerisationsprozesse effizient gestartet.
Typische Anwendungen:
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3D-Druck: Aushärtung von Harzen in SLA- oder DLP-Systemen
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Klebstofftechnologie: Härtung von UV-klebbarem Material in der Fertigung
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Beschichtungen: Aushärtung von Lacken und Schutzschichten auf industriellen Bauteilen
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Drucktechnologie: UV-Druckfarben, insbesondere im Verpackungs- und Dekorbereich
Vorteile:
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Hohe Präzision bei gezielter Aushärtung
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Schnelle Reaktionszeiten bei moderaten Energiedosen
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Reduzierter Wärmeeintrag im Vergleich zu Infrarot- oder Heißluftprozessen
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Möglichkeit zur Integration in inline Produktionslinien

TYPISCHES ANWENDUNGSFELD
Medizinische und kosmetische Anwendungen
UV-A Licht hat in kontrollierter Dosierung auch Anwendungen in der Medizin und Kosmetik:
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Dermatologische Anwendungen: Behandlung von Hauterkrankungen (z. B. Phototherapie bei Psoriasis oder Vitiligo)
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Photochemotherapie: Kombination von UV-A mit lichtempfindlichen Wirkstoffen
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Nagel- und Hautpflege: Härtung von UV-A-Gelen und Lacken
Diese Anwendungen profitieren von der tiefen Penetration in organisches Material ohne starke DNA-Schädigung, was die Sicherheit erhöht.

TYPISCHE ANWENDUNGSFELD
Fluoreszenz- und Sensorik-Anwendungen
UV-A wird als Anregungsquelle für fluoreszierende Substanzen verwendet. In Kombination mit Detektoren lassen sich so kleinste Mengen chemischer oder biologischer Marker sichtbar machen.
Typische Anwendungen:
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Materialprüfung und Qualitätskontrolle: Risse, Verunreinigungen oder Strukturfehler
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Forensik und Sicherheitsinspektion: Spurensuche auf Oberflächen
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Biochemische Forschung: Fluoreszenzmarkierte Moleküle in Laboren
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Sensorik: Detektion von Schadstoffen, Leckagen oder Biofilmen
Vorteile:
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Nicht-destruktive Analyse
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Hohe Empfindlichkeit, auch bei sehr geringen Konzentrationen
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Einsetzbar in Labor- und Feldumgebungen


TYPISCHES ANWENDUNGSFELD
Sicherheits- und Materialprüfanwendungen
UV-A Licht kann genutzt werden, um Materialien, Sicherheitsmerkmale und chemische Reaktionen sichtbar zu machen:
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Fälschungssicherheitsmerkmale in Geldscheinen oder Dokumenten
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Prüfung von Verklebungen oder Laminaten in der Industrie
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Detektion von unsichtbaren Markierungen auf Verpackungen oder Bauteilen
Vorteile:
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schnelle, visuelle Kontrolle
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Integration in automatisierte Inspektionssysteme
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keine chemische Kontamination erforderlich
Vorteile von UV-A LEDs
im Bereich 365 - 405 nm
Energieeffizienz
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Photoinitiatoren absorbieren gezielt die Wellenlänge
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Kurze Belichtungszeiten für Polymerisation und Aushärtung
Tiefe Penetration
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dringt tiefer in Materialien ein
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Besonders vorteilhaft für dickere Beschichtungen oder laminierte Materialien
Sicherheit
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reduziert biologische Schäden im Vergleich zu UV-C
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Einfachere Integration in Produktions- und Laborumgebungen
Prozesskontrolle
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ermöglicht präzise Steuerung von Härtung, Photochemie und Fluoreszenzreaktion
PowerBar
UV-LED-Modul
UV-A Module mit 365 nm, 375 nm, 385 nm, 395 nm und 405 nm Wellenlänge
Die PowerBar V3 LED-Module sind ausgestattet mit 12 Nichia 119 UV-LEDs. Mit Aluminiumplatine und dem NTC-Widerstand ermöglichen sie eine hervorragende Wärmeleistung und Temperaturüberwachung. Die Leiste kann in einzelne Segmente - jedes mit einer Abmessung von 28,5 x 23,85 mm - aufgeteilt werden für maximale Flexibilität bei Ihrer Beleuchtungsgestaltung.

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